Gros Ouvrage Latiremont A3

Plan Werk Latiremont

Werksplan A3,Quelle Jean Bernard Wahl

"Die Maginotlinie damals und heute"

Das Artilleriewerk Latiremont befindet sich östlich von Longuyon und südlich von Longwy. Die Besatzung bestand aus 601 Mann des 149. RIF und des 152. RAP, davon 21 Offiziere, Komandant war Major Pophillat.

 

Das Werk wurde ebenso wie sein Nachbarwerk Fermont, während der Bauphase im Umfang reduziert, zwei Blöcke mit Geschütztürmen 13,5 und 7,5 cm Kaliber, vielen den Sparmaßnahmen zum Opfer!

 

  • Mannschaftseingang (mit Schacht), eine Scharte für Zwillings MG und 47er PAK, eine GFM Kuppel, eine Granatwerferkuppel
  • Munitionseingang (mit Schacht),eine Scharte für Zwillings MG und 47er PAK, zwei GFM Kuppeln

 

  • Block 1: Infanterie Block mit zwei Zwillings-MG-Kuppeln und einer GFM Kuppel
  • Block 2: Infanterie Block mit einem MG Turm, einer GFM Kuppel, eine Zwillings-MG-Kuppel und einer Beobachtungskuppel für Periscope o. Direktsicht
  • Block 3: Infanterie Block mit einem  MG Turm und einer GFM Kuppel
  • Block 4: Artillerie Block mit einer Scharte für Zwillings-MG und 47er PAK, eine Zwillings MG Scharte, ein 8,1 Turm und GFM Kuppel
  • Block 5: Artillerie Block mit drei 75mm Geschützen (Mod. 32), zwei GFM Kuppeln und einer Granatwerferkuppel
  • Block 6: Artillerie Block mit drei 75mm Geschützen (Mod. 32) und zwei GFM Kuppeln

 

Die beiden Artillerieblöcke 5 und 6 sowie der Block 3 befinden sich heute im Wald und sind ohne etwas zu Suchen nicht mehr zu finden. Die anderen Blöcke liegen alle auf einer Anhöhe und sind gut zu sehen und zu erreichen.

 

Die beiden Eingangsblöcke liegen im freien Gelände und sind schon von weitem gut zu erkennen, sie wurden auch nicht vom Militär übererdet wie es bei anderen Werken leider häuffig der Fall ist.

 

Das Innere des Werkes war gut erhalten und vollständig, bis es seit 1990 von verschiedenen Festungsvereinen mehr und mehr geleert wurde. Danach wurde es sich selbst überlassen und Kabel-, sowie Schrottdiebe haben alles verwertbare Metall geplündert. Heute bietet es wie die meisten ehemals imposanten Werke der Linie, einen eher traurigen Anblick.

Durch die hohe Feuchtigkeit leidet auch die Bausubstanz immer mehr, auch wenn die Versinterrungen in den Verbindungsgalerien eine farblich imposantes Bild geben.

 

Bemerkenswert ist auch der Höhenunterschied zu den Kampfblöcken, die man erst nach bewälltigen von teilweise bis zu 290 Stufen erreicht.

Album Latiremont

Bildergalerie

 

Text & Bilder by "Bunkerbär"

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