Festung Schollberg

Festung Schollberg, Schweiz

Das Festungswerk Schollberg gehört ebenfalls zur Festung Sargans. Es setzt sich zusammen aus dem Artilleriewerk Schollberg 1, dem Infanteriewerk Schollberg 2 und dem Artilleriewerk Schollberg 3, sowie vielen weiteren kleineren Bunkern in diesem Bereich. Die Armebezeichnung der Festung war A 6100 und der Bau begann im November 1938.

 

Zur Sperrstelle Sarganser Au gehören neben dem Artilleriewerk Schollberg vier Bunkerlinien mit über 20 Bunkern. Unter anderem der Centibunker Schollberg Nord mit der Armeebezeichnung A 6182, sowie der Infanteriebunker Rheinau 1 A 6135 und der Infanteriebunker Rheindamm 3 A 6139, welche wir im Rahmen des Besuches ebenfalls erkunden konnten!


 

Reserve Commandpost 10. Airforce CSSR

Reserve Commandpost 10. Airforce CSSR

Auf einem Radius von ca. 30 Kilometer von Pilsen entfernt findet man eine bis ins Jahr 1992 streng geheime militärische Anlage der tschechischen Armee. Sie befindet sich auf einem unauffälligen Gelände welches nach außen eher den Eindruck eines Ferien- oder Urlaubsortes vermittelte.

Ein Bach der durch ein idyllisches Tal fließt, ein Teich ein Grillkamin, Ställe mit Schafen und Schweinen. In Wahrheit befand sich auf dem Gelände der streng geheime Reserve Command Post der 10. Luftwaffe. Die 10. Luftwaffe war die übergeordnete Instanz der gesamten tschechoslowakischen Front. Im Kriegsfall konnten mittels Bomber, 19 Atombomben über dem westdeutschen Luftraum abgeworfen werden. Diese sollten die Streitkräfte des 2. Armeekorps Deutschlands, Kontroll- und Leitstationen sowie einen Teil der deutschen Luftverteidigungskräfte vernichten.

 

Herz der Anlage war ein seitlich im Hang befindlicher unterirdischer Bunkerkomplex, in dem die etwaigen Atomschläge gegen die westlichen Bundesländer der BRD kontrolliert und koordiniert werden sollten.


 

Materialeingang Gros Ouvrage Latriemont

Gros Ouvrage Latiremont Ligne Maginot Frankreich

Das Gros Ouvrage Latiremont gehört zu den großen Atilleriewerken der Ligne Maginot in Frankreich. Es gehört zum Festungsabschnitt Crunes und hatte eine Besatzungsstärke von 601 Mann, davon 21 Offiziere. Das Werk hat einen Eingang für Munition und Matterial, einen separaten Eingang für Personal und 6 Kampfblöcke.

 


 

PO Lembach

Casemattengürtel zwischen Lembach und Bitche

Ursprünglich dachte man, dass die kleinen Stauseen entlang der deutschen Grenze, zwischen Lembach und Bitche ausreichenden Schutz bieten. Zur Sicherheit wurden Kasematten mittlerer Kampfstärke neben diesen Stauseen gebaut. Mit einem Volumen von durchschnittlich 450 m3 und einem gegenseitigen Abstand von 400 bis 1600 Metern besitzen sie keine Panzerabwehrwaffen.

 

Ihre Bewaffnung bestand aus Zwillings-MGs, die seitlich aus (Mauer-)Scharten feuerten, und Kuppeln, die für die frontale Abwehr eingerichtet waren. Sie sind nur einstöckig, verfügten über je ein Acht-PS-Einzylinder-Dieselaggregat zur Stromerzeugung. Die Ventilatoren für die Lüftung hatten einen Antriebsmotor und oft auch einen Pedalantrieb für den Notfall. Bei Gasangriffen wurde die Luft durch Filter geleitet. Die Besatzung bestand aus 15 bis 25 Mann des 145. Festungsinfanterieregiment.

 


 

Feste Koenigsmacker

Festung Koenigsmaker

Eine unserer Excursionen, führte uns wieder einmal zur Festung Koenigsmaker. Bei starker Bewölkung, Gott sei Dank, kein Regen, starteten wir unsere Exkursion gegen 14:30 Uhr und endeten gegen 19:30 Uhr!  5h für dieses Mal, was zur Folge hatte, dass wir nicht die komplette Anlage erkundet haben, was allerdings schon bei früheren Begehungen erfolgt war!

 

Das Gangsystem der Feste Koenigsmaker hat durch aus Potential, dass man sich darin verlaufen kann. Es sieht irgendwann, alles ziemlich gleich aus. Die Stahlplatten, mit denen weite Teile des Bodens der Hohlgänge, sowie Teile des Bodens in den Infanteriekasernen bedeckt sind, machen nicht mehr den sichersten Eindruck. Der Holzboden, immerhin 108 Jahre alt, wo er noch vorhanden ist, macht hier oft noch einen besseren Eindruck. Unter den Stahlplatten geht es z.T. 2 - 3 m in die "Tiefe", wenn man hier durchbrechen würde, nicht so toll. Tour beendet!

 

Zum größten Teil, kann man sich jedoch gut in der Anlage bewegen. Schrott, liegt natürlich überall herum. Türen wurden aus Führungen gerissen und liegen nun überall auf dem Boden. Die Holztüren die noch in den Führungsschienen sind, machen ebenfalls, trotz ihres Alters, einen sehr guten Eindruck. Gute deutsche Eiche.

Der Hohlgang von der Panzerbatterie zur östlichen Grabenstreiche, steht komplett bis zur Decke unter Wasser. Zugang nur mit Tauchausrüstung. Fazit, eine beeindruckende Anlage!

 

Lage der Festung:

Die Feste Königsmachern (französisch Fort de Koenigsmacker) ist eine nach 1908 erbaute Befestigungsanlage in der Nähe des im damals zum Deutschen Reich gehörenden Thionville (Diedenhofen) in Lothringen, Département Moselle, im Nordosten Frankreichs.

 


 

Monte Madonna

Verteidigungsgruppe Monte Madonna Istrien

Hinter Pula auf der anderen Seite der Halbinsel bei Sisan, gegenüber der Meerenge zwischen der Insel Cres und der Halbinsel Istriens wurde auf dem Monte Madonna eine große Verteidigungsgruppe errichtet.

Auf Seehöhe 80 Meter wurden ein grantsicherer Manschaftsunterstand, Munitionsmagazin, Distanzmesser und ein Feuerleitstand errichtet. Dazu gehörten drei 15 cm Küsten-kanonen L/40, die rechts und links durch je eine 7 cm-Torpedo-Bootsabwehrkanonen L/50 flankiert wurden.

 


 

Feste Kaiser Willhelm

Feste Kaiser Wilhelm II. / Fort de Mutzig

Das Fort besteht aus drei Hauptteilen. Der neueste Abschnitt, und der Ort für die Touren, befindet sich in der nordwestlichen Fort. Die westliche Festung von 1895 liegt etwas südlich und die östliche Festung etwa einen Kilometer östlich der westlichen Festung. Zusammen bilden sie eine Feste oder Festung, ein Konzept, das schließlich zu den verteilten Ouvrages der französischen Maginot-Linie Befestigungen führte.

Im Jahre 1914 umfasste sie 254 Hektar, 50 Gebäude mit einer unterirdischen Fläche von etwa 40.000 Quadratmetern.

 

Hier noch eine kleine Video-Doku auf Youtube: Video

 


 

Geheimer Kommandobunker

Geheimer Kommandobunker der sowjetischen Streitkräfte

In der Tschechischen Republik, am Rande eines Truppenübungsplatzes entstand während des kalten Krieges ein geheimer Kommando- und Kommunikationsposten der russischen Streitkräfte. Gebaut wurde ein unterirdischer Komplex, sowie ein in der Nähe befindlicher oberirdischer Kasernenbereich.

 


 

Ouvrage du Monte Grosso

Ouvrage du Monte Grosso - Festung in den Alpen

Monte Grosso ist eine Festung, Teil der Maginot-Linie, die sich sich entlang der Grenze zwischen den Städten Sospel und Breil-sur-Roya im Département Alpes-Maritimes erstreckt.

Aktuell wird das GO von einem Verein betreut und mit großem Engagement wieder hergerichtet: Facebookseite des Vereines

 


 

Troposphärenstation am Monte Limbara

Troposphärenstation am Monte Limbara

Die Troposphärenstation am Monte Limbara wurde am 5. Oktober 1966 in Martina Franca durch die US-Militärakademie der Air-Force in Auftrag gegeben und sollte das Rückgrat des

Funknetzwerkes Netzwerk „486L Mittelmeer Communications System (MEDCOM)“ zwischen Spanien und dem Nahen Osten bilden.

 


 

ADOC Kindsbach

ADOC / SOC 3 Kindsbach

Das ADOC /SOC 3 Kindsbach entstand durch die Stationierung der Amerikaner im nahe gelegenen Ramstein und dem Ausbau des Flugplatzes dort zur US Airbase.

Die ehemalige Bunkeranlage der Wehrmacht wurde nach Verhandlungen mit den Franzosen im Jahr 1951 von den Amerikanern übernommen. Die bereits bestehenden Stollen wurden erweitert und mit Heizung und Klimaanlage versehen.

 

Im Jahr 1954 ging die Anlage als untertägige Überwachung und Steuerzentrale für die Airbase Ramstein durch die US Airforce in Betrieb. Die Renovierungs- und Erweiterungskosten beliefen sich damals auf ca. 1,2 Mio DM.

 


 

Küstenfort Forno

Küstenfort Forno Kroatien/Istrien

Gebaut wurde das Fort zwischen 1902 und 1914 und gehörte zur Befestigung des Kriegshafens Pola, heutiges Pula. Zum Kriegsbeginn war das Fort Forno die modernste Befestigungsanlage des Kriegshafens.

Das Fort liegt auf einer Seehöhe von 41 m und besaß einen massiven Aufbau aus Beton. Vom Meer her war es nicht gut sichtbar. Es konnte durch seine Lage das Feuer mit der Befestigung Brioni Minor, welche auf der Brioni-lnseln lag kreuzen und somit die Zufahrt zum Kanal von Fasana sperren.


 

Festung Magletsch

Festung Magletsch

Die Armeebezeichnung A 6020 «Der Hammer» steht für das Festungswerk Magletsch in der Schweiz. Lange Zeit ein geheimer Ort der Schweizer Befestigungsanlagen, dass ab dem Herbst 1939 bei Gretschins, Gemeinde Wartau im Schweizer Kanton St. Gallen erbaut wurde und ab September 1940 schussbereit war .

 

Die Gesamtstollenlänge beträgt rund 4 km und verbindet alle Bereiche der Festung unterirdisch miteinander. Hauptbewaffnung waren drei drehbare Panzertürme mit Turmkanonen Kaliber 10,5 cm die das Gebiet bis Rankweil, Vorarlberg deckten. Die Munition wurde mit je einem Umlaufförderer zu den Geschütztürmen transportiert.

Weiter gab es vier Bunkerkanonen mit Kaliber 7,5 cm, zehn Maschinengewehrstände und Leichte Maschinengewehre.

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